1760 war kein gutes Jahr für Saulheim. Unwetter und grassierende Krankheiten forderten Opfer, vor allem unter den Kindern des Dorfes.
Anläßlich der Saulheimer Ritter-Hundt Weinkerb eröffnet der Verein Saulheimer Heimatgeschichte am kommenden Samstag eine neue Ausstellung im Heimatmuseum. Thema sind die Siebenbürger, die gerade auch in Saulheim eine neue Heimat gefunden haben. (AZ vom 11.09.2003)
Saulheimer Komponist und Texter träumen von einer großen Inszenierung (AZ vom 05.02.2004)
Dies hat der Saulheimer Gemeinderat in seiner letzten Sitzung beschlossen. (AZ vom 31.01.2004)
Unterirdische Gänge in Rheinhessen
Die vielfältigen Gänge unterhalb der Stadt Oppenheim waren Gegenstand mehrere Berichte in der Allgemeinen Zeitung. Jetzt werden auch Keller und Gänge im Nachbarort Nierstein untersucht. Damit dürfte das Kapitel aber keineswegs abgeschlossen sein. Ich halte es für sehr wahrscheinlich, dass auch noch andere Orte über ein “Höhlensystem” verfügen. In Saulheim beispielsweise ist ebenfalls ein altes Gängesystem bekannt.
Posted 28-10-2003
Eine Burg in Nieder-Saulheim im 14. Jahrhundert
“Die vielen Fehden und Raubzüge, die die Ritter im Mittelalter führten, zwangen die Einwohner der Dörfer dazu, den Ort durch Mauern, Gräben, Falltore und “Gebück” (Hecken, Niederholz und Effen) zu schützen. Der Zugang zum Dorf erfolgte lediglich durch Pforten. Im Dorfe selbst waren die Kirche und der Kirchhof befestigt. Westlich davon befand sich als letzter Verteidigungsort eine starke Burg.Die Kirche der Reformierten (erbaut 1764, niedergelegt 1900) war über einem gewölbten Keller errichtet, in dem noch die Eingänge zu einem unterirdischen Gang – jedoch zugemauert – zu sehen waren. Wahrscheinlich war der Keller ein Teil der einstigen Burg. Von dieser Burg führte ein unterirdischer Gang nach Süden zum sog. “Alten Haus”, der andere nach Norden zum Schulhaus an der “Neuen Pforte”, dem ehemaligen Gutshaus des Freiherrn von Haxthausen. Das Gelände, auf dem die Burg stand, fällt nach Süden zum “Alten Haus” hin stark ab. Nach Osten war die Burg gesichert durch die stark befestigte Kirche und den Kirchhof, im Westen und Norden boten Mauern, Gräben und Gebück im Vorgelände wirksamen Schutz.”
Quelle: 1200 Jahre Nieder-Saulheim 763-1963, S. 79
Noch ein Kirchenjubiläum: die katholische St. Bartholomäuskirche in Saulheim begeht am 07.09.2003 ihr 130-jähriges Jubiläum. (AZ vom 19.08.2003)

